Buchprojekt Albert Camus «L’étranger»

Illustratorin Verena Pavoni ausgezeichnet

Soeben ist die Illustratorin Verena Pavoni mit dem Schweizer Kinder- und Jugendbuchpreis 2026 ausgezeichnet worden – für das Kinderbuch «Schlich ein Puma in den Tag»!

Verena Pavoni hat in den letzten Jahren mit ihren Bildern in Sgraffito-Technik die Herausgabe meiner Klassikerreihe in Mundart massgeblich geprägt. So hat sie bereits St. Exupérys «Le petit prince» (in der zürichdeutschen Übersetzung «De chlii Prinz») sowie Ernest Hemingways «The old man and the sea» (Züritüütsch «Der alt Maa und s Meer») meisterhaft illustriert.

Gegenwärtig ist sie daran, die Illustrationen zu Albert Camus’ «L’étranger» fertigzustellen. Das Buch wird im September 2026 fertig vorliegen und unter dem Titel «De Fremd» im Verlag edition apropos erscheinen. Siehe auch unter Lesungen.

Neuer Film «L’étranger» in den Kinos

Ich bin seit einiger Zeit daran, Albert Camus’ Meistererzählung «L’étranger» vom Französischen in den zürichdeutschen Dialekt («uf Züritüütsch») zu übersetzen. Der Text liegt nun vor und zirkuliert gegenwärtig im Korrektorat, bei der Illustratorin Verena Pavoni und beim Gestalter François G. Baer. Das neue Buch dürfte gegen Oktober 2026 vorliegen.

Nun kam ganz unverhofft eine Art «Booster» für dieses Buchprojekt: Ab Mitte Februar 2026 läuft in den Deutschschweizer Kinos der neue Film von François Ozon an, eine Adaption von Albert Camus’ «L’étranger»!

Es freut mich, dass sich auch andere Künstler/Innen mit diesem Autor auseinandersetzen und Albert Camus offensichtlich noch immer aktuell ist.

Schaut euch also diesen Film an (er läuft u.a. auch im Kino Wildenmann in Männedorf). www.cinemann.ch

Wie Hemingway Züritüütsch lernte

In einem Autoren-Gespräch mit dem ZSV erzählt Heinz Wegmann, wie er Hemingways alten Mann von Kuba nach Uerikon an den Zürichsee brachte. Er berichtet von der Zusammenarbeit mit der Illustratorin Verena Pavoni und gibt Einblick in den Übersetzungsprozess.

Waren Sie jemals auf Kuba?
Nein. Aber durch meine lange Übersetzungsarbeit und meine vielfältigen Recherchen zu «The old man and the sea» habe ich den Eindruck, Kuba und seine Bewohner/Innen recht gut zu kennen.

Mögen Sie Fisch und sind Sie selbst Fischer?
Ich liebe Fisch. Vor allem frische Felchen aus dem Zürichsee, direkt vom lokalen Fischer.  Und schottischen Lachs (wahrscheinlich wegen meiner schottischen Frau).
Beim eigenen Fischen bin ich nie über das Stadium «Würmli bade» herausgekommen!

Was bedeutet Ihnen Ernest Hemingway?
Ernest Hemingway ist mir in seiner Geschichte «Der alt Maa und s Meer» wie ein väterlicher Freund und weiser Berater vorgekommen. Mich hat besonders beindruckt, wie er den alten Mann mit dem Fisch und den anderen Tieren im Meer umgehen lässt: mit Achtung, mit Solidarität, mit Fürsorge. Das hat mich letztendlich auch dazu bewogen, diese Übersetzung vom Englischen ins Zürichdeutsche zu wagen.

Weshalb haben Sie «Der alte Mann und das Meer» übersetzt?
Nach «Le petit prince» wollte ich einen weiteren Klassiker der Weltliteratur übersetzen, diesmal aus dem englischen Sprachraum. So bin ich bald auf Ernest Hemingway gestossen, von dem ich mehrere Bücher wieder las. Aber erst bei der Lektüre von «The old man and the sea» habe ich als Übersetzer «angebissen». Weil diese Geschichte so zeitlos und universell ist.

Sie übersetzten aus dem englischen Original. Hatten Sie auch die deutsche Übersetzung zur Hand?
Ja, hatte ich. Aber erst bei der Überarbeitung meines ersten, handschriftlichen Manuskriptes. Ich wollte v.a. sicher sein, dass ich die Ausdrücke aus der Hochseefischerei richtig übersetzt hatte.

Wie gingen Sie vor, übersetzten Sie jeweils soweit Sie kamen oder gingen Sie Absatz für Absatz durch?
Ich übersetzte jeweils soweit ich kam. Die ganze Arbeit – inklusive aller Abschriften und Korrekturen – dauerte von November 2019 bis November 2021, also zwei Jahre. Ungefähr bei «Halbzeit» (2020) kam parallel die Zusammenarbeit mit der Illustratorin Verena Pavoni und dem Gestalter François Baer dazu. Im April 2022 lag das Buch fertig gedruckt vor.

Sie haben schon einige Bücher und Texte übersetzt. Was war Ihnen bei Hemingway besonders wichtig?
Ich war überrascht von Hemingways Ton in dieser Geschichte: so direkt, so sparsam, aber punktgenau und trotzdem durchzogen von verhaltener Melancholie. Diesen Ton wollte ich in meiner Übersetzung wiedergeben.

Übersetzen ist eine Balance zwischen wörtlicher Treue und sinngemässer Adaption.
Ja, das ergibt die Stimmigkeit.

War Ihnen von Anfang an klar, dass Sie das Buch illustriert herausgeben würden?
Ja. Und zwar von Verena Pavoni. Nachdem sie ja «Le petit prince» mit wunderbaren Illustrationen versehen hatte, war es für mich klar, dass ich sie auch für «Der alt Maa und s Meer» einsetzen wollte. Sie wählte dann dazu die gleiche Technik: Gekratzte Ölkreide.

Wie lernten Sie die Illustratorin Verena Pavoni kennen?
In den 80-er Jahren war Verena Pavoni die «Star-Illustratorin» beim Atlantis Kinderbuch-Verlag mit ihrem Bestseller «Nicolo und sein grosser Wunsch». Seither habe ich sie in Erinnerung behalten.

Gaben Sie Verena Pavoni den Auftrag, einzelne Szenen zu illustrieren oder haben Sie ihr freie Hand gelassen?
Ich habe ihr vollständig freie Hand gelassen. Meiner Meinung nach kommt es so am besten raus. Wenn mir eine Illustration besonders gut gefiel, habe ich sie bestärkt. Das war alles von meiner Seite aus.

Entdeckten Sie in den Gesprächen mit Verena Pavoni zu ihren Bildern neue Facetten im Text oder der illustrierten Szene?
Die ganze Atmosphäre dieser Geschichte wurde mit den tief dunkelblauen Illustrationen auf weissem Papier und der dunkelblauen Schrift vertieft. Das Meer, das Wasser, die Tiere, die Werkzeuge und die Gestalt des alten Mannes (und des kleinen Buben) wurden noch deutlicher. Verena Pavoni hat mit ihren Bildern verstärkt, was Hemingway mit Worten beschrieben hat.

Was war Ihnen wichtig bei den Illustrationen?
Dass sie sachlich genau sind und atmosphärisch verstärkend wirken. Das hat Verena Pavoni hervorragend gelöst!

Vor ein paar Jahren übersetzten Sie Saint-Exupérys «Der kleine Prinz». Abgesehen von der anderen Ausgangssprache, was haben Sie anders gemacht?
Eine der Schwierigkeiten bei der Übersetzung von «Le petit prince» war, das Hoch-Poetische des Originals in das eher Karge des Zürichdeutschen hinüberzuretten – ohne ins Kitschige oder Heimelige zu verfallen.
Bei «The old man and the sea» kam das Lakonische von Hemingways Stil eher der Übersetzung «uf Züritüütsch» entgegen. Hemingway war ja zuerst Journalist und Kriegsberichterstatter. Das merkt man seinem Stil an.

Sie haben auch Leonard Cohen und Jacques Prévert übertragen, was ist anspruchsvoller zu übersetzen? Lyrik oder Prosa?
Lyrik zu übersetzen ist schwieriger, aber dafür auch spannender. Weil es mehr Deutungs- und Interpretations-Möglichkeiten gibt. Es ist komplexer. Die Prosa von Hemingway verlangt v.a., dass man möglichst nahe an der Realität bleibt und das Dahinter-Liegende nur andeutet.

Mit der edition apropos sind Sie auch Verleger. Wie ist der Verlag entstanden?
Nachdem ich jahrzehntelang einen Verlag geleitet hatte (Schweizerisches Jugendschriftenwerk SJW) war es ein lang gehegter Wunsch von mir, einen eigenen Verlag zu gründen. Diesen Wunsch habe ich mir im Jahr 2010 erfüllt. Seither sind in «meinem» Verlag fünf Bücher erschienen (www.editionapropos.ch).

Sie haben in den 1980er-Jahren Bücher im Eigenverlag herausgegeben. Und nun mit der edition apropos. Was hat sich in den vierzig Jahren verändert?
Der ganze Prozess ist mit der Computerisierung viel einfacher geworden. Dies gilt für die Manuskriptbearbeitung, die Herstellung, den Druck, die Verbreitung. Aber die eigentliche Herausgabe von Büchern bleibt unverändert spannend – ein echtes Abenteuer!

Nehmen wir an, Max Frisch und Friedrich Dürrenmatt bieten Ihnen ihr neustes Werk als Verleger an. Sie können aber nur eines veröffentlichen. Wem würden Sie den Vorzug geben?
Max Frisch. Er ist mein geistiger Vater. Er wurde im gleichen Jahr – 1911 – geboren wie mein biologischer Vater.  Ich habe alle seine Bücher gelesen und wieder gelesen und nochmals gelesen. Erst letzthin las ich in Zusammenhang mit dem Film «Homo Faber» das gleichnamige Buch zum x-ten Mal. Ein Meisterwerk. Da kam mir die Idee: Sollte ich es vielleicht als nächstes Buch ins Zürichdeutsche übersetzen?
Aber gegenwärtig bin ich mit der Übersetzung von Albert Camus «L’étranger» beschäftigt. Sie wird 2026 erscheinen.

25.06.2025

Mein neues Übersetzungs-Projekt

Mein neues Schreibprojekt liegt seit einem guten Jahr in der Pipeline.
Der Text wird bis Ende 2024 mehr oder weniger fertig vorliegen.

Diesmal ist ein französischer Nobelpreis-Träger dran: Albert Camus, der 1957 den Nobelpreis für Literatur erhielt.
Meine zürichdeutsche Übersetzung von Albert Camus’ «L’Etranger» wird im Jahr 2025 in die Realisierungsphase treten und unter dem Titel «De Fremd» in der edition apropos publiziert werden.
Verena Pavoni wird voraussichtlich wiederum die Illustrationen dazu erstellen.

Ich freue mich schon heute riesig auf das Erscheinen dieses Meisterwerks im Frühjahr 2026

März 2022

Ernest Hemingway

Der alt Maa und s Meer

Züritüütsch vom Heinz Wegmann
Mit Bilder vo de Verena Pavoni

Ernest Hemingways Kurzroman «The old Man and the Sea» erschien erstmals 1952 und wurde zwei Jahre später mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet.

Die Original-Ausgabe von Ernest Hemingway diente Heinz Wegmann als Grundlage zur vorliegenden Übersetzung vom Englischen in die heutige zürichdeutsche Mundart.

Verena Pavoni hat dazu die Illustrationen geschaffen: Bilder und Zeichnungen in gekratzter Ölkreide.

Der Gestalter François G. Baer verwendete die 1940 von Frederic W. Goudy gestaltete Schrift «Berkeley».

124 Seiten, Hardcover
Fr. 38.─
edition apropos, Uerikon Switzerland
ISBN 978-3-906080-78-9

Neues von Heinz Wegmann

Hier sind wieder einmal ein paar Neuigkeiten aus meiner Schreib- und Lesestube.

Lesungen

Die vorgesehenen Lesungen müssen im Moment «vor sich hergeschoben werden». So mussten wir die vorgesehene musikalische Lesung mit Levin Deger aus «De chlii Prinz» (im Kaffee Zytlos in Zürich) nun schon zum vierten Mal verschieben und neu auf Mitte Juni 2021 ansetzen.

Schreiben/Übersetzen

Eine neue, ganz persönliche Textsammlung mit dem Titel «Muttermal und Augenweiss» (edition apropos) ist im Manuskript abgeschlossen. Die Herausgabe ist auf Herbst 2021 vorgesehen.

Buchumschlag provisorisch-1402x1920

Schreiben/Übersetzen

Meine neue Übersetzung ins «Züritüütsch» mit dem Titel «Der alt Maa und s Meer» ist ebenfalls fertig geschrieben. Es handelt sich dabei um Ernest Hemingways  Meisterwerk «The old man and the sea», das im Jahr 1952 im Original auf Englisch erschienen ist.

Die Illustratorin, Verena Pavoni, ist daran Ideen und Skizzen in gekratzter Ölkreide zu erstellen.
Der Gestalter, Francois G. Baer, hat bereits die ersten Vorschläge zu Format und Schrift gemacht.
Die Buchpremière findet voraussichtlich im Frühjahr 2022 statt.

Ich werde euch über all diese laufenden Projekte zur gegebenen Zeit wieder orientieren.

Das war zuletzt top-aktuell und heute noch erwähnenswert:

DSCN0736 (2)

«Lost and found»

Es ist geschafft! Unsere Crowdfunding – Aktion konnte Ende März erfolgreich abgeschlossen werden.
Das Bild «Lost and found» hat seinen festen Platz gefunden – im Alterszentrum Lanzeln in Stäfa.

Dank der grosszügigen Mithilfe von ca. 50 Spendenden konnten wir den erhofften Betrag erreichen.
Eine Gönnerliste mit allen Namen wird vor Ort neben dem Bild angebracht.

Wir bedanken uns an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich bei allen, die dieses Projekt zugunsten des Alterszentrums Lanzeln unterstützt haben. Wir sind überwältigt von der grossen Solidarität und sehr glücklich über diesen Ausgang.

Patricia und Heinz Wegmann, Uerikon

Die nachfolgend aufgeführten Bücher können per e-Mail bestellt werden.
info@heinzwegmann.ch oder info@editionapropos.ch

September 2021

Heinz Wegmann

Muttermal und Augenweiss

In Muttermal und Augenweiss ist die Rede von Twitterern, Veganern und ganz normalen Menschen.

Heinz Wegmann schreibt persönlich, privat, intim.
Er beobachtet scharf und hält unbarmherzig fest.

Neben längeren Texten sind eine ganze Serie von «Smarten Sprachpics» enthalten, prägnante, hochkonzentrierte Szenen, wie mit der Smartphone-Kamera geschossen und danach sorgsam und nachsichtig sprachbearbeitet.

Ein Lesebuch voller flimmernder, schimmernder Geschichten.

155 Seiten, broschiert
Umschlagbild nach einem Foto von Patricia Wegmann

edition apropos
Fr. 25.
ISBN 978-3-906080-77-2

April 2018

Antoine de Saint Exupéry

De chlii Prinz

Züritüütsch vom Heinz Wegmann, mit Illustrationen von Verena Pavoni

Am Antoine de Saint-Exupéry siis Buech «Le Petit Prince» isch s’erschtmaal im Jahr 1943 usechoo.

De Heinz Wegmann hät’s is hüttige Züritüütsch übersetzt.

D’Verena Pavoni hät derzue nöii Illustratione gmacht. Iri Zeichnige sind in Ölchride gchratzt.

De François G. Baer isch verantwortlich für die typografischi Gstaltig und für d’Farbe.

edition apropos, Uerikon, 2018

Copyright für die zürichdeutsche Ausgabe: Heinz Wegmann
Illustrationen: Verena Pavoni, www.verenapavoni.ch
Typografische Gestaltung: François G. Baer, www.toolnet.ch
Druck und Ausrüstung: Pustet, Regensburg

Format 23.5 x 16.5 cm, 88 Seiten, Hardcover, CHF 38.─
ISBN 978-3-906080-76-5

Oktober 2017

Heinz Wegmann

Sag mir wo die Blumen sind

Überlebensübungen zwischen Poetry Slam und Züri Slang

Heinz Wegmann beobachtet den Alltag, schaut den Leuten aufs Maul. Er hält sich und den anderen den Spiegel vor, stellt Fragen – meistens lächelnd, zuweilen auch aufsässig und aufgebracht. Es ist die Rede von der Liebe, dem Älterwerden, dem eigenen Schreiben.

Seine «Überlebensübungen zwischen Poetry-Slam und Züri-Slang» zeugen einmal von sprudelnder Sprachlust, dann wieder von verhaltener Zurück­nahme auf das Wesentliche. 

«Sag mir wo die Blumen sind» lädt ein zu eifrigem Kopfnicken und wohl auch zu wildem Kopfschütteln!

edition apropos, Uerikon, 2017

Umschlagsbild von Patricia Stobbs

Gestaltung, Layout, Satzherstellung, Druck & Produkton: 
Fotos & Grafik Stuck, CH-8732 Neuhaus SG, www.fotos-grafik.ch

Format 20.5 x 14.5 cm, 152 Seiten, broschiert, CHF 25.─
ISBN 978-3-906080-75-8

Heinz Wegmann

Der Aufleser

«Ich suche, was ich finde — das ist mehr und mehr mein Leitsatz. Ich suche nicht nach etwas Bestimmtem, sondern lasse mich von den Dingen, die liegen geblieben sind, leiten.»

Der Ich-Erzähler, der sich als Aufleser bezeichnet, hat einen ganz speziellen Blick auf seine Umwelt: ungerührt und subversiv.

Einerseits wird der Aufleser von Alltagssituationen angefallen, andererseits schaut er hinter diese. Auf seiner Suche macht er einen unerwarteten Fund, der seinem bisherigen Leben eine überraschende und doch sinnfällige Wendung gibt.

Der Aufleser von Heinz Wegmann ist ein romanesker Bericht, der mit scharfer Beobachtung im facettenreichen Erzählstil die Wahrnehmung des Lesers zu sensibilisieren vermag.

127 Seiten, Fr. 25.─

Copyright: Heinz Wegmann
Buchgestaltung: Thomas Kain
Produktion: fap | fine art publishing, Uetikon
Herausgeber: edition apropos, Uerikon
ISBN Nr. 978-3-033-05162-1
 

 

Heinz Wegmann

Irgendwo und nirgends

Erzählungen

In «Irgendwo und nirgends» geht es um Annäherungen, Vereinnahmungen, Abgrenzungen. Es werden Menschen aufeinander zugetrieben, die in der Folge versuchen, sich in diesem Minenfeld zwischen Wagemut und Rückzug zurechtzufinden.

Heinz Wegmann erzählt nicht nur linear, er lässt seine Geschichten immer wieder brechen durch Erinnerungsschübe, Hintergedanken, Zwischentöne.

Es ist, als ob sich innere Stimmen Gehör verschaffen wollen, mit sanfter Macht.

Die Darstellung aus ständig wechselnden Perspektiven macht diese Erzählungen ─ eigentlich alles Liebesgeschichten ─ vielgestaltig und vielschichtig. Da klingt viel Bekanntes in einem an, von irgendwann, von irgendwo.

IKOS-Verlag, Theilingen/Zürich, 2013

Umschlagsbild von Patricia Stobbs

Format 19 x 11 cm, 153 Seiten, broschiert, CHF 30.─
ISBN 978-3-906473-24-6

 

 

Heinz Wegmann

Vo Herzchlopfe und Hüenerhuut

Gedicht und Gschichte uf Schwiizertüütsch

Näbed siine eigene Text häts i dem Band au siini Übersetzige us em Französische (nach Gedicht vom Jacques Prévert) und söttig us em Änglische (nach Text vom Leonard Cohen).

Umschlagbild: «Heartbeats and other stories» 

Kaltnadel-Radierung von Patricia Wegmann Stobbs, www.patwegmann.ch

Gestaltung, Layout, Satzherstellung und Druck: 
Fotos & Grafik Stuck, CH-8732 Neuhaus SG, www.fotos-grafik.ch
 
Erschienen im Oktober 2012
im Federlesen-Verlag, Neuhaus SG, www.federlesen.ch
 
70 Seiten, Broschur, CHF 19.─
ISBN 978-3-906080-01-7

 

 

Leonard Cohen

Poems

Verussen isch chalt
Uf Schwyzertüütsch vom Heinz Wegmann

Leonard Cohen ist vielen bekannt durch seine Lieder. Er hat aber auch Gedichte geschrieben: ganz persönliche Texte mit kräftigen und sinnlichen Bildern, voller Zärtlichkeit und Poesie.

Die Übersetzungen in die Mundart von Heinz Wegmann versuchen dies wiederzugeben, in der Sprache, wie wir sie hierzulande sprechen.

zweisprachig Englisch/Schweizerdeutsch
Neuauflage der schweizerdeutschen Übersetzungen von Leonard Cohen-Gedichten.

Eigenverlag Heinz Wegmann, Uerikon, 1983, Neuauflage 2010

64 Seiten, Broschur, CHF 19.─
ISBN 978-3-906080-75-8

Heinz Wegmann

Notvorrat und andere Leckereien

Der 3. Band der kleinen kulinarisch-literarischen Trilogie

Aus diesen Geschichten schlägt uns Küchenduft entgegen, herb, manchmal derb, aber auch deliziös und maliziös.

Es sind kleine Oden aus der Welt des Kochens und des Schmausens, messerscharf beobachtet, frisch und sinnlich erzählt, mit köstlichen Sprachkombinationen, aber ohne künstliche Geschmacksverstärker und vollendet mit fein abgeschmeckten Pointen. 

Der Autor lässt uns teilhaben an Nachrichten aus der Rachen- und Bauchgegend, dort, wo auch eine andere Sinneslust ihren Sitz hat.

Ikos Verlag, 2009

120 Seiten, Broschur, CHF 27.─
ISBN 978-3-906473-22-2

 

Geschichten über das Essen und die Liebe

Heinz Wegmann

A la carte

Der 2. Band der kleinen kulinarisch-literarischen Trilogie

A la carte ─ die Lesemahlzeit kann hier mit kürzeren oder längerenGeschichten nach Belieben zusammengesetzt werden.

Es sind Geschichten zum Geniessen, welche die Sinne ansprechen und einführen in die Welt des Geschmacks und des Geruchs.

Dies ist nicht einfach ein Rezeptbuch, der Autor verwendet vielmehr das Vokabular aus der Welt des Kochens und Essens und setzt es als Rohmaterial in neuen, überraschenden Kombinationen ein. 

So können aus ganz normalen Zutaten neue, frische Lesebissen entstehen.

Ikos Verlag, 2005

72 Seiten, Broschur, CHF 23.─
ISBN 978-3-906473-21-X

 

Heinz Wegmann

Aperitifgeschichten

Der 1. Band der kleinen kulinarisch-literarischen Trilogie

Diese Kürzestgeschichten sind klein, anregend und bissig, ganz wie es sich zu einem Aperitif gehört.

Einige dieser scheinbar leichten Häppchen können einem aber ganz schön im Halse steckenbleiben und dort einen kleinen Hustenanfall auslösen.

Schreiben ist wie Kochen: die Wirkung der Zutaten und deren Kombination ist zuweilen unberechenbar. Was dem einen bekömmlich mundet, stösst der anderen sauer auf.

Ikos Verlag, 2002

48 Seiten, Broschur, CHF 17.─
ISBN 978-3-906473-19-8